X-BIONIC finisht erfolgreich Chiemgauer 100
16. Juli 2009 - 9:36 — admin
Nach dem Marathon des Sables folgte eine etwas, vielleicht zu lange Ruhephase. Die Erlebnisse mussten erst verdaut, Freunden und Bekannten umfangreich berichtet, für den X-BIONIC Blog ein Tagebuch geschrieben und nicht zuletzt auch wieder in das normale Alltagsleben zurückgekehrt werden. Allerdings hatte ich in der Wüste mich überreden lassen, beim Chiemgauer 100 an den Start zu gehen… Die Zeit wurde langsam knapp, das X-BIONIC Fennec Running Shirt und die Running Pants lagen ebenso wie die X-SOCKS Run Evolution mit Doppelsockenkonstruktion noch immer frisch gewaschen im Schrank…
Als erster Formtest diente der SportScheck Stadtlauf in München, bei dem ich mit knapp 18.000 anderen Teilnehmern am Start stand. Ein Halbmarathon ist im Vergleich zu einem 100 km Bergultra wirklich ein Bambinilauf. Und dennoch tat er richtig weh. Da half auch nicht die gute Atmosphäre und es blieben nach dem Lauf durch den Englischen Garten mehr Zweifel als ein gutes Gefühl. Dafür sah ich ein neues Produkt von X-BIONIC, das aussah wie ein bayerischer Wadelstrumpf. Modischer Schnickschnack? Kaum vorstellbar bei X-BIONIC. Also kurzerhand den Träger angesprochen und aus dem sprudelten die Vorzüge nur so heraus: Er hat beim BIKE Festival in Riva im Rahmen des Startparkets einen Gutschein über 40 Euro dafür erhalten und sich das Produkt dann sofort im neuen X-BIONIC Shop, Villa Aranci SNC, Viale Rovereto 25 abgeholt. Endlich einmal ein originelles Startgeschenk mit Namen Spyker. Ganz nach dem Motto „Nur für Hardcore-Biker“ hatte er es gleich am nächsten Tag beim Rennen ausprobiert. Die Spyker basieren bereits auf der neuen Generation von Kompression, der X-BIONIC Partial Kompression, und wirken wie ein klassischer Wadenwickel. Das heißt sie nutzen den Schweiß zur Kühlung des Blutes und halten so den Athleten länger leistungsfähig. Klingt logisch. Und was beim Biken hilft, kann beim Laufen nicht schaden…
Also musste der neue Spyker unbedingt her. Aber diverse Anfragen bei mehreren Händlern bleiben leider fruchtlos. Gott sei Dank war ich dann beim Maratona dles Dolomites am Start, sozusagen als ultimativer Formtest auf dem Rad mit 138 km und 4.190 hm und fand dort einen X-BIONIC Stand vor. Hochprofessionell wurde hier ausführlich demonstriert und erklärt und am nächsten Tag konnte ich die neuen Spyker selbst testen. In Kombination mit der X-BIONIC Fennec Bib Tight und dem Fennec Race Shirt wurde spätestens am Passo Giau aus Schweiß Energie gemacht, was auch bitter nötig war, denn der Akku war schon fast leer. Aber was sollte so perfekt ausgerüstet schon schief gehen? Ein glücklicher Blick im Ziel verriet dann auch: Die schnellste Zeit, die ich je bei der Maratona gefahren bin. Danke X-BIONIC! Nun also zum eigentlichen Event, dem 5. Chiemgauer 100 km Lauf mit über 4.400 hm. Der Start fand um 5 Uhr in der Früh in Ruhpolding statt und mit Denis war auch ein bekanntes Gesicht vom Marathon des Sables am Start. Und da schau her, der Wüstenfuchs hatte auch die Spyker an…
Die erste Runde über 26 km führte auf Forst und Wanderwegen sowie dem Alpensteig - „Achtung, teilweise Absturzgefahr“ - rund um den Rauschberg, sozusagen zum Warmlaufen bei 10 °C. Danach wurde der Unterberg über die Skipiste in Angriff genommen. Doch schon an dessen Fuß sank ich bis zum Knie in einem Matschloch ein. Im Folgenden sollte sich zeigen, ob die vollkommen durchnässten X-SOCKS Run Evolution mit Doppelsockenkonstruktion auch mit dieser speziellen Herausforderung fertig werden würden und ich blasenfrei ins Ziel kommen sollte. Um es vorweg zu nehmen: Sie sind jeden Cent wert. Beim steilen Aufstieg zum Hörndlwandgipfel lernte ich Dr. Markus Fohr kennen, seines Zeichens Chef der Lahnsteiner Brauerei und begeisterter X-SOCKS Fan. Er hatte seine X-SOCKS Speed One vor zwei Jahren beim K78 in Davos gekauft und trägt sie noch immer bei Ultras. Was für ein Beweis an Lebensdauer.
Die rutschigen Trails und schwierigen Abstiege hatten es fortan in sich. Jeder Schritt konnte unweigerlich zum Aus durch Verletzung führen. Mit zunehmender Distanz kam dann auch noch die Müdigkeit hinzu. Die Strecke führte weiter über Jochbergalm zum Hochsattel, hinunter nach Kohlstatt und hinauf zur Mittelstation des Hochfelln, wieder bergab bis Maria Egg und erholsam nach Egg, bevor sechs Kilometer mühsamer Aufstieg auf den Hochfelln folgte. Der vier Kilometer lange Abstieg forderte noch einmal die gesamte Konzentration, bevor fünfzehn leichte Kilometer zurück nach Ruhpolding auf dem Plan standen. Dann die ersehnten letzten Meter auf der leicht federnden Stadionbahn und der letzte Schritt über die Ziellinie am Ende eines langen Tages war getan. Bei Kälte, Hagelschauern und eisigem Wind in den Kammlagen wie auch brütender Hitze auf den Südhängen müsste man eigentlich mehrere Bekleidungsteile zum Wechseln dabei haben. Oder einfach nur das X-BIONIC Running Shirt mit einzigartigem 3D-BionicSphere® System. Unglaublich aber wahr: Es kühlt, wenn man schwitzt, und wärmt, wenn man friert. X-BIONIC hat wirklich recht: Nichts ist ehrlicher als die eigene Erfahrung und davon kann man auf so einem anspruchsvollen Lauf im Chiemgau reichlich sammeln!
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Your X-BIONIC / X-SOCKS Team
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