17. April 2009 - 10:05 — h.asam
Montag, 10 Uhr: Endlich, der Startschuss und die Meute stürmt los. Zwei Kilometer über Steinboden und dann setzt der Fuß zum ersten Mal auf Sand auf. Vor uns türmt sich das Erg Chebbi, die zweit höchste Dünenlandschaft Afrikas auf. Die Masse folgt den Spuren der Führenden, hie und da wählen abseits davon Läufer ihren eigenen Weg. Irgendwo zwischen Höhen und Tiefen, geographisch wie psychisch, treffe ich auf Josef, mit dem ich in der ersten Nacht das Zimmer teilte und mit dem ich auch im Zelt Seite an Seite schlafen würde. Ich glaubte schon mein Spiegelbild zu sehen, da auch er vollkommen in X-BIONIC gekleidet war. Er hatte viel Zeit auf die Wahl der perfekten Laufkleidung im Vorfeld verwendet und sich für das Fennec Shirt, die Running Pants und X-SOCKS Speed Metal entschieden. Überzeugt hatte ihn die weltweit einzigartige Wüstenfuchs-Technologie, bei der das völlig neu entwickelte Material Xitanit die Wärmestrahlung der Sonne reflektiert und überschüssige Körperwärme nach außen transportiert. Ferner wäre er auf das propagierte Schatten-Tragegefühl und das Versprechen, dass aus Schweiß Energie entstünde, gespannt. Wir sollten nicht enttäuscht werden und stellten schon am ersten Tag fest, dass wir erstaunlich wenig Wasser im Vergleich zur Konkurrenz benötigten. Überraschend war ferner, dass wir, egal wie lange die Etappen waren, keinen Muskelkater hatten. Wir schliefen beide in unserern Running Pants und führten dies auf die gefäßoptimierte Kompression zurück, die uns somit 24 Stunden lang zuverlässig unterstützte. Wir erreichten Checkpoint 1 und nach einer neuen Kilometer langen Steingeraden Nummer 2. Abwechslungsreich ging es in Richtung Ziel bei Kilometer 33…
Comments
Kommentar hinzufügen