Die Ausrüstung
29. September 2009 - 12:36 — rabosch
Von Kopf bis Fuß in X-BIONIC! Dr. Tom Siener, Team X-BIONIC, über seine Erfahrungen während des Gore-Tex Transalpin Runs.
X-BIONIC Cap:
Die Mütze hat bei den kalten Temperaturen am frühen Morgen sehr gut gewärmt und vor Kälte geschützt. Das ist natürlich ein wichtiges Kaufargument. Für mich persönlich war aber viel wichtiger, dass ich sie durch ihre Dehnbarkeit ohne Probleme über auf meinen Kopf, meine Haare und meine Ohren ziehen konnte und sie dort auch geblieben ist. Trotzdem war sie extrem leicht. Die üblichen Vlies- oder Funktionsmützen sind fast immer zu klein bzw. schlechter geschnitten.
X-BIONIC Visor Headband:
Die „Schirmmütze“ war leicht und angenehm zu tragen. Die Größe des Schirms war absolut geeignet, um bei jedem Sonnenstand ausreichend zu schützen. Ich denke, es ist eine gute Idee, das „Stirnband“ (das wo der Schirm dranhängt) aus Stoff zu fertigen. Bei Sonneneinstrahlung lassen sich so einerseits die Ohren komplett bedecken und vor der Sonne schützen. Auch hier ist die Dehnbarkeit des Materials von Vorteil. Andererseits lässt sich Band so anfeuchten, so dass ein guter Kühleffekt erreicht werden kann.
Symframe Running Jacket
Die Jacke hat mich absolut überzeugt, auch wenn uns der harte Test im Regen erspart geblieben ist. Mich hat sie vor Wind und Kälte geschützt und war dabei trotzdem extrem leicht. Eine Spitzenidee finde ich die Noppen im Rücken zur besseren Luftzirkulation, denn da schwitze ich immer am meisten und irgendwann wird es dann kalt. Einen weiteren Pluspunkt gibt es von mir für die beinahe riesige Tasche im Rücken. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Jacke superchic finde…
X-BIONIC Running Race Shirt long sleeves:
Die Laufshirt hatte ich in kurz und in lang. Die Shirts sitzen optimal und das bei leichter Kompression. Die Shirts an den Haupt-Schwitz-Stellen wie Brust und Rücken mit einem besonderen Gewebe zu fertigen, finde ich von der Idee super. In dieser Ausprägung ist das meines Wissens einzigartig. Auf der Brust hatte ich zu keiner Zeit Schwitzränder. Auf dem Rücken habe ich wegen des Rucksacks sicher mehr geschwitzt als üblich, so dass ich die Wirkung nicht beurteilen kann. Optimal ist auch die Verstärkung im Schulterbereich des langen Shirts für Rucksackträger. Andere Shirts leiden an diesen Stellen extrem.
X-BIONIC Fennec Running Shirt
Das „Fennek“-Shirt (schreibt man das Tier so?) hat mich beim Bergsprint überzeugt. Als wir um 11.00 Uhr in der prallen Sonne den Hang hochgelaufen sind, war ich mir anfangs sicher, viel zu warm angezogen zu sein. Aber nach etwa 10 Minuten änderte sich das und das Empfinden auf der Haut war angenehm kühl. Auch das Nachschwitzen im Ziel war deutlich geringer ausgeprägt und das Shirt klebte daher kein bisschen am Körper. Ich finde der Effekt ist absolut spürbar! Klasse!
X-BIONIC Running Pants
Die Laufhosen hatte ich in kurz und ≤. Wie eigentlich bei allen Produkten war ich bei den Hosen überrascht, dass sie wärmten, wenn es kalt war, aber auch bei hohen Temperaturen immer angenehm zu tragen waren. Ich hatte nie das Gefühl falsch bzw. zu warm angezogen zu sein. Auch hier empfand ich den leichten Kompressions-Effekt als äußerst angenehm. Die Hosen sitzen bei mir optimal, keine Falten, kein Kneifen, einfach klasse! Meine Lauffreundin, die unter Temperaturen von 20°C eigentlich immer friert, war von dem dickeren, wärmeren Stoff ganz angetan. Und weil sie ewig lange Beine hat und Schwierigkeiten hat, passende Hosen zu bekommen war auch die Dehnbarkeit ein interessantes Kaufargument.
X-BIONIC Spyker
Die Spyker sind bei kälteren Temperaturen eine angenehme Möglichkeit, die kurze Laufhose zu verlängern. Obwohl ich der ganzen Kompressions-Strumpf-Forschung ein wenig skeptisch gegenüberstehe, muss ich sagen, dass ich den Kompressions-Effekt bei den Spykern angenehm fand. So angenehm, dass ich sie oft während des gesamten Laufs angelassen habe, auch wenn es nicht mehr kalt war. Im Moment habe ich sie deshalb meiner Schwiegermutter geliehen, die gerade auf Wandertour ist…
X-SOCKS Run Evolution
Ich habe es ja schon oft betont, aber die doppellagigen Evo-Socken (? meine sind gerade in der Waschmaschine, sonst würde ich den richtigen Namen nachschauen) sind – was die Ausrüstung betrifft – ein Highlight. Nach 8 Tagen bergauf und bergab und knapp 240 Kilometern hatte ich nicht eine einzige Blase oder auch nur den Hauch einer Druckstelle oder einer Wunde. Dabei waren meine Schuhe nicht gut eingelaufen, denn ich hatte beide Paare jeweils erst zwei mal getragen – was für meine Verhältnisse extrem wenig ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Socken durch ihre doppelte Lage zum einen optimal vor scheuernden Nähten, Ecken etc. im Schuh schützen. Zum anderen polstern sie aber auch kleine „Leer-Räume“ aus in denen vor allem die Zehen sonst herumrutschen und sich wundscheuern. Absolute Kaufempfehlung von mir. Ich hatte übrigens mal eine anderen Hersteller, mit dem ich aber nicht so gut klargekommen bin.
Eine abschließende Bewertung: Den Leistungs-Unterschied zwischen einem Opel Corsa und einem Porsche merkt man nicht in der Innenstadt, sondern auf der Autobahn oder der Rennstrecke. Und so ist es auch mit der Laufausrüstung: Nicht jeder Hobby-Läufer wird die Möglichkeiten bzw. Eigenschaften dieser Kleidung ausreizen. Je länger und intensiver man jedoch läuft und je extremer die Verhältnisse werden, desto mehr wird man den Nutzen spüren. Für das Auto wie die Kleidung gilt allerdings: Mehr Spaß macht‘s im Porsche! Dr. Tom Siener
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Your X-BIONIC / X-SOCKS Team
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