Day 4: Die Reißzähne des Wolfs

Beim Start um neun Uhr in Galtür war es empfindlich kalt. So kalt, dass uns die Bäuerin zum Frühstück bereits schon einen Tee mit frischer Pfefferminze serviert hatte. Die ersten zehn, zahmen Kilometer bis zur Verpflegungsstelle Jamtalhütte folgten wir dem kulinarischen Jakobsweg. Dann stiegen wir über fünf Kilometer bis auf 2.768 Meter zum Futschölpass. Der Tag gilt als Königsetappe und hat mit seinen zwei bissigen Anstiegen und insgesamt 2.339 Höhenmetern im Auf- bzw. 2.734 im Abstieg und 39,92 Kilometern Länge ein Profil wie das Gebiss eines Wolfes. Trotz Blockgeländes kamen wir schnell und sicher ins Tag. Hier rollten wir bis zur Alp Valmala und bereiteten uns auf den nächsten Aufstieg vor, der giftig begann. Auf über 2.000 Metern Meereshöhe liefen wir quer hinüber zur Alp Laret, die wir mit dem letzten Tropfen Wasser erreichten. Sie war die zweite Verpflegungsstelle und begrüßte uns mit einer großen Schweizer Flagge. Von hier aus sahen wir bereits den zweiten Gipfel, den 2.793 m hohen Piz Clünas. Ein Berg, der mich an den Mont Ventoux erinnert. Wir kämpfen uns nach oben und können am Grat kleine Läufergestalten erkennen. Eine kleine Kletterpassage und wir genießen für einen kurzen Moment den Ausblick auf die umliegenden Bergriesen. Durch Lawinenverbauungen folgen wir einem schmalen Steig talwärts und dem Ziel entgegen. Allerdings müssen wir noch einen Gegenanstieg hinauf zur dritten Verpflegungsstelle, der Motta Naluns nehmen. Sie wird das Ziel des Bergsprints sein. Das heißt, wir können auf dem Weg nach Scoul im Engadin die morgige Strecke besichtigen. Bergab kommen uns die sechs Kilometer in der Nachmittagssonne schon weit vor, bergauf werden sie alles von uns fordern. Kurz vor dem Ziel hängen an einer Unterführung Schweizer Fahnen und ich habe Lust auf Käsefondue. Die letzten Meter durch das herausgeputzte Örtchen mit dem schönen Kopfsteinpflaster und wir finishen die vierte Etappe. Mit unseren Fennec Running Shirts zogen wir dem Wolf die Zähne – nach dem Marathon des Sables haben sie auch diesen Test bestanden. X-BIONIC Ausrüstung Fennec Running Shirt Short Sleeves, Running Pants Short, Spyker, Visor Headband und X-SOCKS Run Evolution.   Statement des Tages Tom: Es läuft, wir haben viel Spaß und bewegen uns in einer traumhaften Landschaft. Michi: Nach drei Tagen ein Bergmarathon ist hart. Wie bereits gestern konnten wir am zweiten Gipfel zulegen und das gibt uns ein gutes Gefühl.

Comments

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

System message:

Please enable Javascript in your browser and make sure that you have installed the latest Adobe Flash Player which can be downloaded at http://get.adobe.com/de/flashplayer/ for free!

Your X-BIONIC / X-SOCKS Team