Fazit
20. August 2010 - 7:57 — admin
Tja, warum tut man sich das an. Ich will es Euch verraten.
Es befreit (nur eine Woche, aber der Auszeitfaktor ist x-fach andauernder), es regt die Sinne an (oben am Gipfel lässt steht die Welt still), es motiviert (scheiß drauf, das schaffst Du jetzt auch noch), es erfüllt (Höhenmeter machen glücklich), es füllt aus (der Tag ist sooo lang, und eigentlich sind wir „nur“ am radeln), es hält fit (Canapee Ostwand ist flach dagegen), es reduziert aufs wesentliche (Natur pur), kurzum: Alpencrossen ist schön, macht Spaß, erweitert im Wortsinne den Horizont und last but not least lernt man noch etwas dabei (Reifen flicken, Geografie, Kartenlesen, soziale Kompetenz, u.v.m.).
Sprich: Alpencross schärft die Sinne, die Wahrnehmung und das Körpergefühl.
Den Moment zu überwinden, in dem man innerlich flucht und diese gottverdammten Wurzeln oder Rampen verwünscht, das verschafft nicht nur Adrenalin, sondern letztlich unglaublich viel Endorphin – und das soll bekanntlich glücklich machen.
Wenn der ambitionierte Crosser dann auch noch das Glück hat, eine gute Ausrüstung sein eigen zu nennen, das heißt wenn für „Mental“ als auch für Material gilt „alles in best condition“, dann gibt es kein halten mehr.
Der Dank an dieser Stelle gilt der mentalen Stärke von Werner, der wie eine Wand durch selbige auch steigen würde ohne zu meckern. Aber auch dem perfekten Material: das sind unsere Sorglos Bikes und die perfekte Ausstattung auf der einen Seite, aber auch die Hardware drum herum: Rucksack top, Equipment super, Versorgung unterwegs aus der Satteltasche 1a, und letztlich unsere Bekleidung über jeden Zweifel erhaben!
Es mag schwer vorstellbar sein, aber unsere perfekte Ausstattung und Bike-Wear machte sich dadurch so „bemerkbar“, als dass sie 7 lange Tage lang nicht wahrgenommen wurde. Kein Zwicken, kein Kratzen, kein Kneifen, kein Unwohlgefühl. Sondern 6-7 Stunden im Sattel ohne Probleme, 5 Stunden schweißtreibende Arbeit bei bestem Wetter ohne „Baumwoll-nasser-Sack-Gefühl“, Fahrtechnisch schwierige Passagen ohne Einschränkung, Kompression so viel wie nötig, Freiheits-Tragegefühl so viel wie möglich. In Kombination mit der Underwear und den X-Socks gab es weder Muffelalarm, noch hatten wir auch nur eine Sekunde das Gefühl falsch ausgerüstet zu sein. Perfekt zum Biken, erst recht perfekt zum Crossen. Ein Klimakomfort der besonderen Art gepaart mit einer absolut individuellen und zu Diskussionen Anlass gebenden Optik. So kommt man ins Gespräch.
Will sagen: wir haben uns –pardon - sauwohlgefühlt. Sieht man von jeweils 3 Plattfüßen ab, addiert die Sturzfreiheit hinzu, teilt das ganze durchs erlebte Glück und dividiert die tausend Eindrücke mit der gewonnenen Lebensfreude bleibt mir nur zu sagen: Danke, dass ich das erleben durfte. In diesem Sinne, ride on, nach dem Cross ist vor dem Cross Euer Udo Kewitsch www.udokah.de auch im Facebook.
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Your X-BIONIC / X-SOCKS Team
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